Jürgen Lipka möchte kein „blaues Wunder“ erleben

7. Oktober 2017

Fußball-Bezirksliga: DJK FV Haaren zu Gast bei Schlusslicht SC Kellersberg.

Aachen. Timo Kandetzki, Lucas Domgörgen, Mike Haass, Timo Scheeren, Cedric Ngovo und die übrige Haarener Mannschaft haben die Alsdorf-Wochen vor sich. Sonntag tritt der Tabellenvierte beim SC Kellersberg in der Husemannstraße an, und eine Woche später kommt Alemannia Mariadorf zur DJK FV. Würden daraus sechs Punkte resultieren, dürfte man annehmen, die Lipka-Elf bliebe dem Spitzentrio auf den Fersen. Mit dem Haarener Trainer Jürgen Lipka unterhielt sich Sigi Malinowski.

Nur eine (unglückliche) Niederlage in sechs Spielen, 13 Punkte und der Eintritt in die Spitzengruppe der Liga: In seiner „Öcher“ Heimatsprache dürfte Haarens Trainer Jürgen Lipka sagen, „et lööft!“ Geradezu auf Samtpfoten hat sich die DJK FV mit zuletzt neun Punkten an Arminia Eilendorf, Würm-Lindern und Brand herangetastet. Dabei wurde mit dem 3:2 über die starke Beecker „Reserve“ der Gegner überholt.

Aus der Reserve gelockt fühlte sich Jürgen Lipka nach dem Kommentar des Beecker Trainers Markus Lehnen. Der zeigte sich als schlechter Verlierer und „vereinfachte“ den Haarener Erfolg unter anderem mit der Bemerkung, die Gastgeber hätten ja überwiegend nur mit langen Bällen operiert. „Damit war ich nun gar nicht einverstanden“, konterte der sehr temperamentvolle Lipka. Er sah sein Team so, wie es seit Wochen „drauf“ ist. „Mit sehr viel Engagement, großem Teamgeist und mit präziser taktischer Ausrichtung.“

Jürgen Lipka stellt heraus, „dass meine Mannschaft alles ins Spiel wirft. Ich habe Hochachtung vor ihr“. Er hofft, dass das bis zum Winter so bleibt und unterstreicht: „Das ist ganz wichtig für die weitere Entwicklung.“ Das heißt im Klartext, zum nächsten Auswärtsspiel beim Schlusslicht SC Kellersberg muß die 100-prozentige Konzentration gewährleistet sein. „Unterschätzen wir sie nur um ein paar Prozentchen, werden wir dort unser blaues Wunder erleben!“