Und vorne trifft Tobias Achterberg

29. Oktober 2020

Der Stürmer des Fußball-Bezirksligisten DJK FV Haaren führt die Torjägerliste an

Aachen Zuletzt war er dann wieder zur Stelle. Beim 1:0-Sieg gegen den FC Wegberg-Beeck II am vergangenen Sonntag markierte Tobias Achterberg in der 75. Minute den entscheidenden Treffer für die DJK FV Haaren. Durch den Erfolg kletterte das Team von Trainer Jürgen Lipka auf Tabellenplatz eins in der Fußball-Bezirksliga. „Wir funktionieren als Mannschaft momentan sehr gut“, unterstreicht Achterberg, der einen enormen Anteil am derzeitigen Höhenflug der Haarener hat.

Der 26-Jährige erzielte neun Treffer in sieben Ligaspielen und führt die Torjägerliste in der Staffel 4 vor Max Hüskens (SG Stolberg) und Tim Scheuvens (Vikt. Waldenrath-Straeten), die jeweils sieben Mal einnetzten, an. „Er hat einen Lauf“, verdeutlicht sein Coach und ergänzt: „Wir haben in der Vorbereitung intensiv mit ihm gearbeitet. Er hört gut zu und setzt die Dinge schnell um. Er ist ein klassischer Torjäger.“

In sechs der sieben absolvierten Ligaspiele trug sich der 26-Jährige in die Torschützenliste ein. Nur beim 3:0-Erfolg gegen Rheinland Dremmen ging kein Treffer auf sein Konto. Die Vergleiche mit Roetgen (2:0), Waldenrath-Straeten und Beeck II (jeweils 1:0) entschied er dabei quasi im Alleingang. „Ich bin sehr zufrieden. Ich spüre das Vertrauen in Haaren“, betont der Stürmer, der aber in einem Atemzug die Leistung der gesamten Mannschaft hervorhebt: „Wir lassen kaum Gegentore zu, und vorne sind wir immer für ein Tor gut.“ Insgesamt 16 Treffer erzielten die Haarener bislang, nur sieben kassierte das Team. „Wir arbeiten sehr gut gegen den Ball, verteidigen als Mannschaft konzentriert. Und vorne haben wir halt gute Stürmer“, lobt auch der Coach das Kollektiv.

Und Achterberg ist dabei ein wichtiges Puzzlestück für Lipka und seine Haarener. Der in Alsdorf aufgewachsene Stürmer absolviert seine zweite Spielzeit im Trikot der Schwarz-Gelben. In seiner coronabedingt abgebrochenen Premierensaison gelangen ihm neun Treffer in zwölf Ligaspielen. „Da bin ich ähnlich gut gestartet“, erinnert sich Achterberg und fügt hinzu: „Ich fühle mich in Haaren einfach wohl.“

Angefangen mit dem Fußballspielen hat Achterberg bei Glück-Auf Ofden. Seine ersten Schritte im Seniorenbereich absolvierte er für Mariadorf. Von der Saison 2013/14 bis 2016/17 schnürte er die Schuhe für die erste Mannschaft der Land-Alemannia. Nach dem Abstieg aus der Landesliga schloss er sich dem damaligen Bezirksligisten Arminia Eilendorf an. Mit dem Team von Trainer Frank Küntzeler gelang ihm die Rückkehr in die Landesliga. Nach einen halben Jahr im Ausland kam er in der Rückrunde 2018/19 jedoch nicht mehr so zum Zug, so dass sich die Wege im Sommer trennten. Die Haarener schlugen zu, und die Offensivkraft entpuppte sich bislang als wahrer Glücksgriff für den derzeitigen Bezirksliga-Primus.