Wer schafft den Sprung in das große Finale?

3. Januar 2019

Die Teams aus dem Fußballkreis Aachen greifen am Donnerstag und Freitag ins Geschehen beim Sparkassen-Hallencup ein

Aachen Es ist angerichtet: Ab dem heutigen Donnerstag rollt der gelbe Futsal-Ball auch wieder in der Sporthalle an der Neuköllner Straße. Die Teams aus dem Fußballkreis Aachen greifen beim 35. Sparkassen-Hallencup ins Geschehen ein, um sich für die Endrunde (Samstag, 15 Uhr) zu qualifizieren.

Zum Auftakt (18 Uhr) ist Vorjahressieger SV Breinig in der Gruppe – gegen den Landesligisten Eintracht Verlautenheide gefordert. Der Bezirksligist FC Roetgen komplettiert das Teilnehmerfeld und wird zunächst gegen den Verlierer der Auftaktpartie antreten. „Leider konnten wir uns im vergangenen Jahr nicht qualifizieren, umso schöner ist es nun, wieder dabei zu sein. Schließlich ist die Qualifikation auch das Ergebnis einer sehr erfolgreichen Hinrunde“, sagt Roetgen-Trainer Philipp Dunkel, der mit seinem Team als Tabellenvierter der Bezirksliga (Staffel 4) überwintert.

Verlautenheide, Tabellenzehnter der Landesliga, will sich „gut verkaufen und schauen, was am Ende dabei rauskommt“, wie Teammanager Fabian Scheen betont. Klarer Favorit in der Gruppe ist Mittelrheinligist SV Breinig, der im vergangenen Jahr im Endrunden-Finale die Profis von Alemannia Aachen mit 8:3 aus der Halle fegte.

In der Gruppe F will der SV Rott seine starke Form unter Beweis stellen und sich für das Tagesfinale qualifizieren. Der Tabellenzweite der Landesliga bekommt es zunächst mit dem Bezirksligisten Kohlscheider BC zu tun, ehe Ligakonkurrent Inde Hahn auf das Team von Trainer Jürgen Lipka wartet. „Wir werden mit dem bestmöglichen Team antreten“, unterstreicht Lipka, der neben den Torjägern Avdo Iljazovic und Nedim Basic auch Torhüter Patrick Diehl und Mittelfeldlenker Manuel Kanou aufbieten wird. „Wir wollen uns zunächst für das kleine Finale, wahrscheinlich gegen Breinig, qualifizieren und dann die Endrundenteilnahme klar machen“, ergänzt der Coach.

Am morgigen Freitag (ebenfalls ab 18 Uhr) wird dann der letzte Tagessieger ermittelt. In der Gruppe G trifft Mittelrheinligist VfL Vichttal im ersten Spiel des Tages auf den FSV Columbia Donnerberg. Der Bezirksligist hat unter dem neuen Trainer Tobias Voss eine starke Hinrunde (Platz 6) gespielt und will nun auch vor einer großen Kulisse in der Halle sein Können unter Beweis stellen. „Spielwitz mit Leidenschaft und Disziplin sind die Parameter, die ich für das Turnier einfordere“, setzt Voss sein Team ein wenig unter Druck. Auch der Dritte im Bunde, Landesligist Arminia Elendorf, will ein Wörtchen in Sachen Gruppensieg mitreden. „Das Team hat in der Hinrunde eine super Mentalität entwickelt. Wir geben nie auf, und unsere fußballerische Qualität hilft uns in der Halle sicher auch“, sagt der Trainer des Tabellendritten, Frank Küntzeler. Ob sich der VfL Vichttal am Ende durchsetzten kann, wird spannend zu beobachten sein. „Das Erreichen des Finaltags wäre sicherlich schön. Auch wenn es abgedroschen klingt, wünschen wir uns primär, dass alle Jungs ohne Blessuren bleiben und mit viel Spaß den Hallencup absolvieren können“, sagt Vichttal-Coach Andi Avramovic.

In der Gruppe H ist ein Favorit nur schwer auszumachen. Zum Auftakt duellieren sich die beiden Landesligisten Hertha Walheim und SV Eilendorf. Der Verlierer misst sich dann mit dem Bezirksliga-Tabellenführer Raspo Brand. „Spaß haben“ ist auch das Motto beim SVE, wie Trainer Achim Rodtheut unterstreicht. Für den Ligakonkurrenten Walheim wäre die Endrundenteilnahme eine „Riesengeschichte“, betont Daniel Formberg. „Die Teilnahme am Hallencup ist immer ein Highlight“, ergänzt der Coach. (lb)

>Weitere Infos: fupa.net/R4h30wkK

Qualifikation für die Hallencup-Endrunde

Auch der beste Zweite aus Aachen ist dabei

Neben den beiden Tagessiegern qualifiziert sich noch der beste Zweitplatzierte der beiden Aachener Vorrunden für die Endrunde des Sparkassen-Hallencups, die am Samstag, 5. Januar, 15 Uhr, in der Halle an der Neuköllner Straße ausgetragen wird.

Laut Turnierordnung werden folgende Kriterien zur Vergleichswertung herangezogen: das Ergebnis des Vorrunden-Endspiels nach regulärer Spielzeit (2 x 10 Minuten), die gesammelten Punkte der Vorrunde, die Tordifferenz der Vorrunde, die erzielten Tore insgesamt, die wenigeren Gegentore insgesamt sowie bei Gleichheit der Quotient am Stichtag.